Grafik Pfarrei Straßkirchen

Kindergarten

Adresse:                                                               Bilder vom Kindergarten

Kindergarten „St. Georg“
Götzendofer Straße 8 a
94121 Salzweg
Tel. 08505-1633
Email: kiga-strasskirchen@caritas-pa.de

Öffnungszeiten:  7 bis 14 Uhr Kindergarten
                         8 bis 13 Uhr Kinderkrippe
                         (Abweichungen können bei Bedarf vereinbart werden)

Leiterin:  Kerstin Gerber
Träger:

Pfarrcaritasverein Straßkirchen e.V.
Vorsitzender Elmar Schmiedl, Tel. 08505-922693              
Beauftragter für den Kindergarten
Peter Oberleitner, Tel. 08505-1053

Struktur:

 

Der Kindergarten gliedert sich in drei Gruppen, zwei Kindergartengruppen für 50 Kinder im Alter von 2 – 6 Jahren und einer Krippen-Gruppe für 12 Kinder im Alter von 3 Monaten bis zu 3 Jahren.
Die pädagogische Arbeit orientiert sich an der Reggiopädagogik. Dabei erleben die Kinder eine wertschätzende und stärkenorientierte Erziehung.

Der Kindergarten „St. Georg“ mit seiner Kinderkrippe

Seit dem Jahre 1976 gibt es in der Götzendorfer Straße in Straßkirchen den Kindergarten St. Georg. Er wurde vor allem deshalb notwendig, weil durch die Ausweisung von Baugebieten und die folgende rege Siedlungstätigkeit der Ort immer größer wurde und auch immer mehr junge Familien mit Kindern hier wohnen.

Bei der Planung stellte sich die Frage nach der Trägerschaft. Sehr gerne sah die politische Gemeinde Salzweg, zu der die beiden Gemeinden Straßkirchen und Salzweg im Jahre 1972 bei der Gemeinde-Gebietsreform verschmolzen wurden, dass die Katholische Kirche mit dem Pfarrcaritasverein bereit war, den Kindergarten zu übernehmen. Damit trifft die Gemeinde, zu deren Pflichtaufgabe das Kindergartenwesen zählt, im Wesentlichen nur der finanzielle Bereich in einem Verhältnis von etwa 40 % Pfarrcaritas und 60 % Gemeinde.

Die Kooperation zwischen Kindergarten, Pfarrcaritasverein und Gemeinde, klappt nach Aussage der Kindergarten-Leiterin Helene Loos, sehr gut.

Immer mehr stieg in den letzten Jahren auch in Straßkirchen die Nachfrage nach Krippenplätzen. So passte es sehr gut, dass der Kindergarten ohnehin vor allem energetisch saniert und modernisiert werden musste. Das konnte gleich mit dem Anbau einer Kinderkrippe in einer Baumaßnahme erledigt werden. Am Sonntag, 16. Mai 2010, erhielt der neu gestaltete Kindergarten St. Georg den kirchlichen Segen. Weltlich war das mit einem wunderbaren Kindergartenfest verbunden.

Jetzt verfügt das Haus auch über ein Bauzimmer, einen Rollenspielraum, einen Kreativraum, im Obergeschoss den großen Bewegungs- und Turnraum, ein Kinder-Bistro im Dielenbereich, ein neues Büro, Spielzimmer und Ruheraum für die Krippenkinder.

Im weit über 1000 qm großen Garten laden u.a. ein Bachlauf, ein Dorf, ein Baumhaus, Spielgeräte und ein Sandkasten zum Spielen ein.

Das Ereignis wurde in der Passauer Neuen Presse am 17. Mai 2010 mit folgendem Text veröffentlicht:

Kindergarten wird dank Konjunkturpaket II zum Schmuckkästchen

Energetische Maßnahmen und Kinderkrippe umgesetzt – Kinderkrippe hat bereits großen Zulauf

Von Josef Heisl

Straßkirchen  Der Kindergarten St. Georg erstrahlt nach kürzester Bauzeit in neuem Glanz. Wegen des hohen Heizölverbrauchs wurden energetische Maßnahmen ergriffen, der Kindergarten grundlegend saniert und eine Kinderkrippe eingebaut. Domkapitular i. R. Hans Kümmeringer erteilte, assistiert von Pastoralreferent Thomas Weggartner, jetzt dem besonders gelungenen Werk den kirchlichen Segen.

In einem eindrucksvollen Gottesdienst, der unter dem Motto „Geborgen in Gott“ stand, waren die Kinder aktiv eingebunden. Sie bauten in der Pfarrkirche ein Nest und legten abwechselnd Eier hinein. Symbolisch wurden damit die Formen von Geborgenheit, zum Beispiel in der Familie, in der Pfarrgemeinde oder im Kindergarten, aufgezeigt. Der Vorsitzende des Pfarrcaritasvereins, Elmar Schmiedl, wies auf die Trägerschaft durch die Caritas hin und dass Peter Oberleitner sich besonders um diese Einrichtung annehme. Nach 34 Jahren sei jetzt ein grundlegender Umbau erfolgt, für den allen Verantwortlichen, besonders den Gemeinderäten und dem Bürgermeister sowie dem Bauleiter Franz Kilian zu danken sei. Auch das Kindergartenpersonal habe engagiert mitgewirkt und gute Ideen eingebracht.

Bürgermeister Horst Wipplinger erinnerte, dass man ursprünglich schrittweise sanieren wollte. Durch das Sonderprogramm des Bundes mit dem Konjunkturpaket II habe man schnell handeln müssen und eine Generalsanierung ins Auge gefasst. Die Planungen seien sofort angepackt und die nötigen Beschlüsse im Gemeinderat gefasst worden. Die Gesamtkosten beliefen sich auf 480 000 €, die zunächst vorfinanziert werden mussten. Dank der schnellen Abrechnung der Maßnahme und der prompten Mittelzuweisung durch die Regierung von Niederbayern blieben der Gemeinde jetzt nur noch 101 600 € an Eigenleistung übrig. Ein Betrag, von dem jeder Euro für unsere Kinder gut angelegt sei, stellte Wipplinger abschließend fest.

Beim Um- und Erweiterungsbau wurden insbesondere die Fenster und Türen sowie das Dach erneuert. Ein neuer Windfang wurde angebaut und zwölf Krippenplätze geschaffen. Die vielen Besucher im Rahmen dieses Tages der offenen Türe, darunter viele Gemeinderäte, konnten sich auch von einer hervorragend gelungenen Innenrenovierung überzeugen, für die es nur Lob gab. Gar Mancher äußerte angesichts dieses Schmuckkästchens, hier würde man gerne wieder Kind sein. Von den vierzehn beteiligten Firmen kamen zwölf aus dem Gemeindebereich. Derzeit besuchen rund 60 Kinder in drei Gruppen die Einrichtung, 16 davon sind in der Kinderkrippe. Sie werden von sieben Erzieherinnen betreut, zwei arbeiten in der Kinderkrippe und fünf im Kindergarten.

Helene Loos, die Leiterin des Kindergartens, betonte, dass man von Anfang an in die Planungen eingebunden worden war. „Unsere Ideen flossen ein und wurden umgesetzt“, lobt sie die ausgezeichnete Kooperation mit Gemeinde und Bauleitung. „Den Firmen und der Bauleitung danke ich für die besondere Rücksichtnahme auf den Betrieb des Kindergartens während der Bauzeit“, meinte Loos. Sie sei auch überrascht über den regen Zulauf zur Kinderkrippe. Sie rate deshalb allen Interessenten, sich frühzeitig zu informieren und die Kinder anzumelden. Beim anschließenden Fest und Tag der offenen Tür übernahm der Elternbeirat um die Vorsitzende Sylvia Moosbauer die Bewirtung, das Kindergartenpersonal gestaltete das Programm.


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